IUF EINRADTRIAL- REGELN DER UNICON X
Juni 6, 2000

Autor: Kris Holm (danger_uni@yahoo.com)
Übersetzt von:Christian Hoverath
Bemerkung: Im Zweifelsfall gelten die Originalregeln in englischer Sprache
This page is also available in English! (Englisch)  

          Inhalt

1. Eine Definition von Einradtrials

2. Einleitung

3. Kategorien

4. Der Kurs

5. Sektionen

6. Betrachter

7. Verantwortung der Fahrer

8. Die Punktekarte

9. Punkten

10.   Zeit

11.   Bestrafungen

12.   Erneutes Aufsteigen nach einem Abstieg oder anderweitigen Übertretungen

13.   Einradbestimmungen

14.   Proteste und Streitkompromisse

Abschnitt 1: Eine Definition von Einradtrials

Das Ziel von Einradtrials (oder beobachteten Einradtrials) ist  es, über Hindernisse zu fahren, ohne dass ein Teil des Fahrers den Boden oder Hindernisse berührt.  Ein Wettbewerb findet auf einer Strecke statt, welche aus drei bis zehn Sektionen zusammengesetzt ist, jede mit Band markiert. Die Fahrer werden in jeder Sektion beobachtet. Nachdem eine festgesetzte Anzahl von Runden durch den Kurs zurückgelegt wurde, ist der Fahrer mit den wenigsten Strafpunkten der Gewinner. Sektionen können natürliches Terrain sein, oder menschlich geschaffene Hindernisse.

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Abschnitt 2: Einleitung

Dieses Regelwerk stammt aus den Generellen IUF Beobachtete Einradtrialregeln, bestimmt für den Nutzen während der UNICON X.  Generell wurden Sätze wie "nach Ermessen des Veranstalters" durch genauere Anweisungen speziell für diese Veranstaltung ersetzt.

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Abschnitt 3: Kategorien

Teilnehmer werden in verschiedene Kategorien, je nach Können, eingeteilt.. Verschiedene Strecken werden in jeder Sektion für jede Kategorie eingerichtet.

3.1. Fahrerkategorien:

Die Fahrer werden in zwei Kategorien, nach Können gestaffelt, eingeteilt: Anfänger und Experten.

3.2. Einradkategorien:

Es wird eine Kategorie für alle Einräder geben. Beschränkungen der Einräder werden in Sektion 14 beschrieben.

 3.3. Geschlechts- und Alterskategorien

Jede Kategorie wird in männliche und weibliche Unterkategorien unterteilt.

3.5. Kategorie- Schwierigkeiten

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Abschnitt 4: Der Kurs

4.1. Generelle Richtlinien

Der Kurs besteht aus den Sektionen (weiter unten definiert), und der Strecke oder den Pfaden, die diese verbinden. Für Wettbewerbe, die in natürlichem Gelände stattfinden, sollte die Strecke zwischen allen Sektionen 3 km nicht überschreiten. Falls der Kurs als Schleife angelegt ist, müssen die Sektionen in aufeinander folgend in nummerierter Reihenfolge abgefahren werden, um die Fahrsrecke der Fahrer zu beschränken. Wo Sektionen nahe aneinander liegen, dürfen sie sich nicht behindern. Ein Fahrer in einer Sektion darf nicht in den Weg eines anderen Fahrers gelangen. Auch sollte an die Zuschauerkontrolle gedacht werden. Sie sollten mindestens 1,8 m von jedem Hindernis höher als 90 cm entfernt sein und mindestens 3 m von jedem Hindernis von mehr als 1,8 m Höhe.

Fahrern wird es in einem festgelegten Zeitraum vor der Veranstaltung möglich sein, in den Sektionen zu fahren. Wenn die Veranstaltung begonnen hat, dürfen die Fahrer nicht mehr in den Sektionen fahren, außer um am Wettbewerb teilzunehmen.

4.2. Reihenfolge der Sektionen

Der Fahrer darf sich aussuchen, mit welcher Sektion er beginnen möchte. Danach muss er oder sie die Sektionen in Reihenfolge zurücklegen. Beispiel: Ein Fahrer beginnt mit Sektion 2 von 3. Er muss also in der folgenden Reihenfolge fahren: zwei, drei, eins, zwei, drei, etc.

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Abschnitt 5: Sektionen

5.1. Definition

Eine Sektion ist ein mit Grenzlinien markierter Pfad, welchen der Fahrer zurücklegen muss, während er Strafpunkte für verschiedene Vergehen erhält.

5.2. Richtlinien zum Aufbau       

5.3. Sektionsveränderungen während des Wettbewerbes

Vorsätzliche Veränderungen  der Sektionen von Fahrern oder Zuschauern sind verboten  (Abschnitt 11). Beachten Sie, dass es nicht absichtliche Veränderung ist, falls sich ein Hinderniss beweget wenn man gegen dieses tritt, um dessen Stabilität zu testen.

5.4. Markierungen

5.5. Zwischenkategorische Grenzen

5.6. Negative Bereiche

Nach Belieben des Veranstalters können Wege gestaltet werden, auf denen Punkte von der Punktzahl des Fahrers abgezogen werden können. Diese negativen Bereiche werden wie jeder zwischenkategorische Bereich in einer Sektion gestaltet, markiert mit einem entsprechenden Pfeil, und zwischenkategorischen Linien, falls nötig. Ein negativer Bereich kann in folgenden Fällen benutzt werden:

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Abschnitt 6: Beobachter

6.1. Formelles beobachten

Der Veranstalter ist verantwortlich mindestens einen Beobachter pro Sektion einzuteilen. Der Beobachter hat höchste Autorität in der Sektion, welche er oder sie beobachtet. Der Beobachter muss den Regeln entsprechend handeln und bemüht sein, so objektiv wie möglich zu entscheiden. Der Beobachter muss sich bemühen, Punkte in gleicher Weise zu verteilen. Falls der Beobachter zweifelt, gilt der Vorteil dem Fahrer. Der Beobachter trifft seine eigenen Entscheidungen und unterliegt keinem Einfluss anderer.

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Abschnitt 7: Verantwortungen des Fahrers

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Abschnitt 8: Die Punktekarte

Den Fahrern wird zu Beginn des Wettbewerbes eine Punktekarte ausgehändigt. Auf dieser müssen Name und Kategorie des Fahrers vermerkt sein, des weiteren muss Platz zum Eintragen der Punkte in jeder Runde und jeder Sektion vorhanden sein. Vor dem Start einer Sektion muss die Punktekarte dem Beobachter ausgehändigt werden, welcher die Punkte zu vermerken hat.

Verlorene Punktekarte: Der Fahrer trägt die Verantwortung für seine Karte. Falls sie verloren geht, kann eine neue ausgehändigt werden, auf der fünf Punkte für jede bis zu diesem Zeitpunkt gefahrene Sektion der Runde vermerkt werden.

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Abschnitt 9: Punkten

9.1. Sektionsein- und Ausgänge

Der Fahrer betritt eine Sektion, wenn die Achse die Startlinie überquert. Auf diesem Weg verlässt er auch eine Sektion. Wenn ein Fahrer eine Sektion verlässt, kann er, ohne bestraft zu werden, von seinem Einrad absteigen. Die Zeit sollte beim Eintreten einer Sektion gestartet werden, und beim verlassen gestoppt werden.

9.2. Abschnitte zwischen den Kategorien

Falls es Abschnitte zwischen den Kategorien gibt, kann ein Fahrer einen Weg einschlagen, der nicht für seine Kategorie vorgesehen ist, muss jedoch sofort zurückkehren und den richtigen Weg bis zum Sektionsende fahren, um ein Torfoul abzuwenden.

9.3. Negative Linien

Wenn ein Fahrer einen negativen Bereich betritt, zieht der Beobachter die festgelegte Punktzahl von der Punktzahl ab. Wenn zum Beispiel der Fahrer mit einem Punkt den negativen Bereich befährt und die Linie zählt -2, beträgt die Punktzahl des Fahrers –1. Der Fahrer erhält dann wieder Punkte für Abstiege. Wie bei anderen zwischenkategorischen Bereichen, muss der Fahrer den gesamten Weg zurücklegen, um die negativen Punkte zu erhalten. Falls ein Fahrer mit einer negativen Anzahl an Punkten die Sektion verlässt, muss der Beobachter die Zahl eintragen und ein Minuszeichen davor setzen. Dann sollte der Beobachter seine Initialen neben der Punktzahl vermerken.

9.4. Benutzung der Punktekarte

In jeder Sektion muss der Beobachter die Gesamtpunktezahl des Fahrers notieren und dann den dafür vorgesehenen Platz mit einem vom Veranstalter bereitgestellten Locher lochen. Bei jeder Regelwidrigkeit wird eine bestimmte Anzahl von Strafpunkten zur Punktzahl addiert. Das Maximum an Strafpunkten in jeder Sektion beträgt fünf, das Minimum null, außer es gibt negative Zonen. Es ist nicht möglich, mit vier Punkten abzuschließen. Falls ein Fahrer vier Punkte erreicht, wird auf seiner Punktekarte eine drei vermerkt.

9.5. Sofortige Fünfen

Fahrer dürfen zum Beobachter gehen um sich eine Fünf für die nächste Sektion eintragen zu lassen, ohne diese fahren zu müssen. Trotzdem dürfen sie nicht von der Reihenfolge der Sektionen abweichen, so dass jede Sektion in korrekter Reihenfolge absolviert werden muss.

 9.6. Hinzufügen von Punkten

Nachdem die Punktekarten eingesammelt worden sind, muss der Veranstalter und/oder die Assistenten die Punkte zusammenzählen. Die Anzahl der “sauberen” Durchgänge (keine Regelwidrigkeiten) sollte auch notiert werden. Bei einem Unentschieden, wird der Gewinner wie folg ausgemacht:

1. Der Fahrer mit den meisten Nullen

2. Der Fahrer mit den meisten Einsen

3. Der Fahrer mit den meisten Zweien

4. Der Fahrer mit den meisten Dreien, und so weiter.

Im Falle eines kompletten Unentschieden, kann der Veranstalter eine Sektion als Endlauf benutzen. Dies kann entweder durch gewöhnliche Punktevergabe geschehen oder, im Falle eines Unentschiedens im Entscheidungslauf, durch Vergabe des ersten Platzes an den Fahrer mit der kürzesten Zeit.

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Abschnitt 10: Zeit

10.1. Sektionslimit

Das Zeitlimit für jede Sektion beträgt zwei Minuten. Innerhalb dieser Zeit gibt es kein Limit für individuelle Fehler.

10.2. Streckenlimit

Diese Regeln sehen kein Zeitlimit für die gesamte Strecke vor, aber eine Zeit von weniger als fünf Stunden für den Wettbewerb wird empfohlen. Um die Wettkampfzeit niedrig zu halten, sollten die Fahrer, sofort nachdem sie 5 Punkte erreicht haben, die Sektion verlassen.

10.3. Richtlinien für die Anzahl der Runden

In jeder Sektion werden drei Runden gefahren.

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Abschnitt 11: Bestrafungen

Die Maximalpunktzahl in einer Sektion beträgt fünf. Nachdem ein Fahrer diese erreicht hat, muss er die Sektion unverzüglich verlassen.  Falls die Zeit es jedoch zulässt, kann der Veranstalter es erlauben, die Sektion zu Ende zu fahren. 

Art des Abstieges oder der Regelwidrigkeit

Punkte

Ein Fuß auf dem Boden/innerhalb oder außerhalb. 

1

Fuß rutschen (mehr als 30 cm weit).  Der Fahrer darf den Fuß versetzen ohne eine zusätzliche Strafe zu erhalten, solange der Fuß nicht rutscht 

3

Vier folgende, nicht gleichzeitige Abstiege

Mehr als vier folgende, nicht gleichzeitige Abstiege

Beide Füße gleichzeitig auf dem Boden

Irgendein Körperteil angelehnt, um Gleichgewicht zu halten, anderes als ein Fuß (Z.B. Berühren mit Händen, Hüften, Füßen etc.)

Ein Pedal auf dem Boden oder etwas anderem

0

Ein Zeh oder die Verse sind an einer Seite nicht mehr auf dem Pedal. Beachten Sie, ausnahmslos, dass flexible Schuhe  den Boden auf einer Seite des Pedals berühren können, insbesondere während eines Aufstützens auf dem Pedal. Dies ist ein Urteilsfall: Der Beobachter sollte Punkte vergeben, falls sich der Teilnehmer beharrlich auf Zeh oder Verse stützt.

1

Fuß überschreitet die Einradmitte /kein Abstieg 

0

Fuß überschreitet die Einradmitte /mit  Abstieg

3

Körper streift einen Gegenstand, ohne sich abzustützen

0

Sattel oder Gabel berühren (oder lehnen an) einen Teil einer Sektion

1

Pedal und Reifen berühren (oder lehnen an) einen Teil einer Sektion

0

Reifen berührt den Boden außerhalb der Begrenzlinien.

3

Dehnen von Band, ohne es zu beschädigen oder eine das Band kreuzende Einradnabe.

0

Zerstören von Band oder bewegen einer "gut gesicherten" (Ermessen der Jury) Markierung.

3

Überschreiten des Zeitlimits einer Sektion

5

Überschreiten des Zeitlimits des Wettbewerbes.

DQ

Negative Bereiche (wo angewendet)

-1 bis -3

Beabsichtigte Veränderung einer Sektion

5

Verlorene Punktekarte (Ermessen des Veranstalters, welcher sie ersetzen kann)

5 x Anzahl der Sektionen

Befahren des Kurses nachdem der Wettbewerb begonnen hat

5

Benutzung von beleidigender Sprache oder Wurf des Einrads: 1. Mal = Verwarnung, 2. und folgende Verstöße: Strafpunkte

2

Torfehler (Betreten oder Verlassen der Sektion am falschen Ort)

5

Beabsichtigter Abstieg, um ein Hindernis zu umgehen, ein Fuß auf dem Boden, der andere mit dem Einrad gegrätscht (ein "stratodab"). Der Fahrer muss die ganze Zeit während des stratodabs  den Fuß mit dem Rad spreizen, um nur einen Strafpunkt einzufahren. 

1

Beabsichtigter Abstieg, um ein Hindernis zu umgehen, ein Fuß auf dem Boden, und beiden Füßen auf der selben Seite des Einrads (d.h., dass der den Boden berührende Fuß die Mitte des Einrads nicht überschreitet).

3

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Abschnitt 12: Wiederaufstieg nach einem Abstieg oder anderer Regelwidrigkeit.

Die generelle Regelerklärung weiter unten fordert jeden Fahrer auf, das Einrad an der Stelle des Abstieges oder davor (d.h. näher zur Startlinie)  wieder zu besteigen.  Diese Stelle ist der letzte Platz, an dem der Fahrer vor dem Abstieg oder Verlassen der Markierungen die Kontrolle über das Einrad hatte.

Beispiel 1, Überwinden eines Hindernisses: "Hindernis" ist alles, was eine einzige, kurze, schwierige Bewegung fordert, so wie ein einzelner Seitwärtssprung. Das Beispiel schließt einzelne Blöcke, Reifen, und Spulen mit ein.  Der Fahrer springt oder fährt auf ein Hindernis und landet kontrolliert auf seiner Spitze. Der Fahrer fällt dann, während er versucht, weiterzufahren (im Falle einer Balancelinie) oder während er vom Hindernis herunterfährt oder -springt.  Der Fahrer darf von der Spitze des Hindernisses  oder an jedem Punkt näher der Startlinie, wiederaufsteigen.
Beispiel 2, Überwinden eines Hindernisses.  Der Fahrer springt oder fährt auf ein Hindernis und fällt, bevor er das Rad wieder kontrollieren kann. Der Fahrer darf nicht von der Spitze des Hindernisses neu starten, sondern muss an einem Punkt vor dem Hindernis beginnen (näher der Startlinie).
Beispiel 3, Sturz während der Fahrt durch eine Reihe von Hindernissen, oder an einem Hindernis, welches mehr als eine Bewegung zum Überwinden benötigt:Das Beispiel schließt einen Picknicktisch mit Bank, Rampen, geneigte Paletten, die mehrere Sprünge benötigen, mehrere einzelne Hindernisse in einer Reihe ein. Der Beobachter entscheidet, wo ein Fahrer zuletzt die Kontrolle hatte, und erlaubt einen Wiederaufstieg an dieser Stelle oder davor. Beispiel: ein Fahrer springt kontrolliert eine Rampe hinauf, fällt dann einen Teil des Weges aufwärts.  Der Fahrer darf an der Stelle der Rampe, an der das Rad zuletzt kontrolliert wurde, wieder aufsteigen.

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Abschnitt 13: Einradbestimmungen

Es wird eine Klasse für Einräder, die am Trialwettbewerb der UNICON X teilnehmen, geben.

13.1. Generelle Einradbestimmungen

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Abschnitt 14: Proteste und Streitkompromisse

14.1. Protestieren

Ein Protest kann von jedem gegen die Art des Beobachters eingelegt werden. Proteste treten häufig auf, wenn ein Zuschauer (ein anderer Fahrer oder Zuschauer) einen Fehler eines Fahrers sieht, welcher vom Beobachter nicht notiert wird, oder wenn ein Beobachter eine falsche Strafe gibt. Proteste müssen innerhalb von 15 Minuten nach Bekanntgabe der Ergebnisse eingelegt werden. Proteste müssen dem Veranstalter in schriftlicher Form übergeben werden und müssen Name des Fahrers, Sektionsnummer und eine Beschreibung des Protestes enthalten. Im Protestfall muss eine Jury den Protest bewerten und ein Urteil fällen.

14.2. Formierung der Jury

Der Veranstalter ist das entscheidende Jurymitglied und fällt entgültige Entscheidungen über alle Proteste.

14.3. Bewertung von Protesten

Die Jury macht die Entscheidung abhängig von Angaben der teilhabenden Parteien, einschließlich des Fahrers, des Beobachters und der Person, welche den Protest eingereicht hat. Im Zweifelsfalle bekommt der Beobachter Recht. Der Jury ist es nicht erlaubt, den Beobachter auf Grund von Zeugenberichten zu überstimmen. Nur wenn alle Parteien den Angaben zustimmen und der Beobachter den Fehler zugibt, kann die Entscheidung eines Beobachters rückgängig gemacht werden. Beispiel: 1. Ein Fahrer stellt beide Füße auf den Boden, aber der Beobachter sieht dies nicht, da die Sicht durch einen Baum versperrt wird. In diesem Falle muss die Jury dem Beobachter Recht geben. Beispiel 2. In Runde 1 verlässt ein Fahrer eine Sektion mit einer fünf, dann betritt er sie wieder vom Ende, um sich am letzten Hindernis erneut zu versuchen. Der Beobachter notiert eine fünf für die Sektion und erlaubt den Wiederversuch. Im folgenden Protest, mit Zustimmung des Beobachters zu dem Zwischenfall, erhält der Fahrer zusätzliche 5 Punkte Strafe für ein Torfoul.

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